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Ab 17. Dezember 2018 finden Sie uns an unserem neuen Standort: Nur ca. 700 m, 777 Schritte oder 7 Minuten von der Unterdorfstr. 1 entfernt. Genaueres erfahren Sie bald hier auf innosolutions.ch

 

Anlässlich des alljährlichen Special-Events hat Apple am 12. September unter anderem auch den Launch seiner neusten Betriebssystem-Versionen gefeiert und die definitiven Release-Daten angekündigt: macOS Mojave (10.14) für den Mac ab 24.09., iOS 12 für iPhone und iPad ab 17.09., watchOS 5 für die Apple Watch und tvOS 12 für - Sie ahnen es - AppleTV und ebenfalls ab 17.09.

Sind OS-Update auf Apple-Geräten denn eigentlich so harmlos, wie sie angepriesen werden? Leider nicht in jedem Fall: Ein OS-Update kann sich - unter Umständen und ja, selbst bei Apple - verheerend auswirken. Lesen Sie, wann Sie einen Update gefahrlos durchziehen können, wann Vorsicht geboten ist und wann Sie darauf besser verzichten.

Wie gewohnt wir der Update der Betriebssysteme (OS = Operating System) so gut wie automatisch durchgeführt. Oder man wird mehr oder weniger unaufdringlich darauf hingewiesen, dass der Update "super easy" durchzuführen sei und am besten sofort gemacht werden solle. Es stimmt: OS-Updates auf Apple-Produkten sind zu 99 % eine Sache von zwei oder drei Mausklicks bzw. Finger-Taps (oder Streich-Gesten).

Doch Achtung: Je nach Alter Ihrer Hardware, kann ein Upgrade auf die neuste Version von macOS Probleme verursachen. Dasselbe gilt für iOS auf Ihrem iPhone / iPad. Weniger problematisch sind hingegen Updates von tvOS und watchOS.

Vorweg: So oder so gilt vor jedem Update IMMER und ZWINGEND ein Backup Ihres Gerätes zu erstellen. Auf einem Mac geht ganz einfach über das eingebaute TimeMachine Backup und auf iOS-Geräten am besten via Backup auf iTunes auf Ihren Mac (oder PC) und sonst per iCloudBackup in die iCloud (kann - je nach Internetverbindung und Platzverhältnissen etwas lange dauern).

Risiken beim Mac

  • Leistungsfähigkeit Ihres Mac kann stark abnehmen
    Auch wenn Ihr Mac "offiziell" noch von der neusten macOS-Version unterstützt wird, Spass machen muss das deshalb nicht unbedingt: Tendenziell werden neue OS immer etwas anspruchsvoller was die Leistung bzw. den "Speicherhunger" betrifft - die Folge: Ihr Mac wird langsam!

  • Gerätetreiber sind noch nicht erhältlich
    Warum auch immer: Aber nach wie vor schaffen es noch nicht alle Hersteller, pünktlich auf einen angekündigten macOS-Release auch neue Treiber z. V. zu stellen. Im dümmsten Fall funktioniert dann z. B. Ihr Multifunktionsgerät oder ein Barcode-Scanner nicht mehr, bis der entsprechende Treiber veröffentlich wird.

  • Apps funktionieren eventuell (noch) nicht 
    Gerade wenn Sie "mac-fremde" Spezial-Software verwenden (z. B. ein Buchhaltungsprogramm, Adobe-Tools, Microsoft Office), kann es passieren, dass ihre Version das neuste macOS noch nicht unterstützt. Im dümmsten Fall funktioniert sie dann gar nicht mehr, im besten Fall nur mit Einschränkungen.

    Bei kostenpflichtigen Tools können Sie in der Regel davon ausgehen, dass bald eine Version lanciert wird, die mit dem neusten macOS kompatibel ist. Wenn Sie ältere Versionen einsetzen ist der Update auf die aktuellste Version oft kostenfpflichtig (so z. B. von Microsoft Office 2011 auf Office 365).

Unsere Empfehlungen:

  1. Haben wir schon erwähnt, dass Sie immer ein aktuelles Backup haben müssen, auch wenn Sie nur schon an einen Update denken? ;-)

  2. Warten Sie ein paar Tage evtl. Wochen ab - lassen Sie andere die Bugs finden und Apple diese mit einer nächsten Version korrigieren.
    Und gerade im professionellen Umfeld empfehlen wir sogar, prinzipiell immer nur mit der zweitneusten Version zu arbeiten.

  3. Klären Sie VOR dem Update seriös ab, ob alle ihre Apps und Geräte bereits vom neusten macOS-Release unterstützt werden.

  4. Sollten Sie den Update - trotz allem - doch durchgeführt haben und nun ein Problem feststellen, können Sie Ihren Mac via TimeMachine Backup wieder auf den Stand vor dem Update zurücksetzen. Dafür aber - irgendwie logisch - müssen Sie vorher aber auch ein Backup angelegt haben.

Risiken beim iPhone /  iPad

  • Leistungsfähigkeit / Akku-Laufzeit Ihres iOS-Gerätes kann stark abnehmen
    Auch wenn Ihr iOS-Gerät "offiziell" noch von der neusten iOS-Version unterstützt wird, eventuell tun Sie sich damit keinen Gefallen: Auch bei iOS gilt die Tatsache, dass neue Version immer mehr können und deshalb meistens auch höhren Ansprüche an die Systemleistung, die Batterielaufzeit und den Speicherbedarf haben- die Folge: Ihr iPhone / iPad wird langsam!

    Bei iOS 12 haben wir bis anhin unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Einige Geräte scheinen bei eingen Aufgaben tatsächlich etwas flotter zu werden (iPhone 7 und jünger), doch andere bleiben wie sie sind oder werden unter dem Strich eben träger (iPhone 6 und älter)...

  • Apps funktionieren eventuell nicht mehr
    Gerade wenn Sie auf ältere Apps auf Ihren iOS-Geräten setzen (was selten Sinn macht), besteht die Gefahr, dass Ihr Lieblingsapp vom Entwickler nicht mehr auf die neuste iOS-Version portiert wird. Da Apple seine Entwickler immer rechtzeitig informiert und genügend Vorlaufzeit für die Entwicklung einräumt, ist dies jedoch selten der Fall - gerade bei kostenpflichtigen Apps im geschäftlichen Umfeld.

Unsere Empfehlungen:

  1. Möglicherweise haben Sie schon irgendwo mal gehört, dass Sie - aus diversen Gründen - auch Ihr iOS-Gerät sporadisch backupen sollten ... ;-)

  2. Warten Sie ein paar Tage evtl. Wochen ab - lassen Sie andere die Bugs finden und Apple diese mit einer nächsten iOS-Version korrigieren (eine erster "Patch-Update" wird i. d. R. relativ schnell nach dem Release der neusten Version veröffentlicht).

  3. Sollten Sie den Update - trotz allem - doch durchgeführt haben und nun ein Problem feststellen, können Sie Ihr iOS mit dem iTunes oder iCloud Backup wieder auf den Stand vor dem Update zurücksetzen. Dafür aber - irgendwie logisch - müssen Sie vorher aber auch ein Backup angelegt haben.

Risiken bei der AppleWatch oder dem AppleTV

Bei der Apple-Watch gilt dasselbe wie bei iOS-Geräten: Erstellen Sie zuerst ein Backup und führen Sie den watchOS-Update erst dann durch. Die grösste Gefahr besteht auch hier darin, dass Ihre Watch nach dem Udpate evtl. nicht mehr ganz so schön zackig reagiert.

Bei AppleTV haben Sie wenig Einfluss, da Updates standardmässig automatisch installiert werden und Sie selber kein Backup und / oder Restore des tvOS vornehmen können. Fairerweise treten hier aber auch so gut wie keine Probleme auf.

Wir helfen Ihnen weiter ...

Haben Sie Fragen zum Update Ihrer Geräte? Bevor Sie sich in den "Jungel der Web-Recherche" aufmachen und eventuell nicht mal die korrekten Antworten auf Ihre Fragen finden, vereinbaren Sie am besten einen Beratungstermin bei uns. Wir befassen uns permanent mit diesen Fragen und definieren daher mit Ihnen gerne die zu Ihren Anforderungen passende und sichere Update-Strategie.

 

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